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Georgia-Pacific optimiert Abläufe durch eine einheitliche digitale Plattform
Gemeinsam mit Reply hat Georgia-Pacific Recycling (GPR) wesentliche Prozesse im Rohstoffhandel digitalisiert und automatisiert. Ziel der Neuausrichtung ist es, den After-Sales-Service für Kunden und Lieferanten spürbar effizienter zu gestalten,
DER BEDARF
Optimierung der Kommunikation im Rohstoffhandel
Georgia-Pacific Recycling (GPR), eine Tochtergesellschaft von Georgia-Pacific und ein führender Akteur im Handel mit Sekundärrohstoffen, sah sich mit einem typischen Branchenproblem konfrontiert: Kunden und Lieferanten verbringen unverhältnismäßig viel Zeit damit, ihre Kommunikation über unzählige, fragmentierte Kanäle zu verwalten – sei es per E-Mail, Telefon, Textnachricht oder Webformular.
Diese Zersplitterung macht es nahezu unmöglich, den Überblick über Ansprüche, Rechnungen, Zahlungen, Liefertermine und laufende Aufträge in Echtzeit zu behalten. GPR erkannte darin eine klare Chance: Die Einführung einer zentralen digitalen Lösung sollte die Partner entlasten, volle Transparenz über alle relevanten Daten schaffen und die Zusammenarbeit spürbar effizienter und einfacher gestalten.
DIE LÖSUNG
Ein digitales Hub für Partner und operative Workflows
Reply konzipierte und implementierte ein Partnerportal, das die Kommunikation und sämtliche Kernprozesse in einer zentralen Anwendung bündelt. Anstatt auf die gewohnte, fragmentierte Abstimmung per E-Mail oder Telefon angewiesen zu sein, erhalten die Anwender nun direkten Zugriff auf Echtzeitdaten. Reklamationen, Transportplanung und Zahlungsübersichten werden nun direkt über das Portal abgewickelt. Dies beseitigt Verzögerungen, minimiert den administrativen Aufwand und verschafft dem Unternehmen volle Transparenz im operativen Tagesgeschäft.
In enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen von Georgia-Pacific analysierte Reply die bestehenden Arbeitsabläufe, identifizierte kritische Reibungspunkte und überführte diese in effiziente, digitale Prozesse. Die Lösung ist auf hohe Transaktionsvolumina ausgelegt, unterstützt differenzierte Nutzerrollen und lässt sich nahtlos in bestehende Systemlandschaften – einschließlich Microsoft Dynamics – integrieren. Georgia-Pacific profitiert dadurch von einer präziseren Steuerung der Recycling-Operationen, schnelleren Reaktionszeiten und der Möglichkeit, das eigene Recycling-Netzwerk ohne zusätzliche Komplexität skalierbar auszubauen.
Wie wir das geschafft haben
Kollaborative Umsetzung durch spezialisierte Expertenteams
Das Team verfolgte ein agiles Vorgehensmodell, das mit einer detaillierten Workflow-Analyse begann und durch eine iterative Entwicklung sicherstellte, dass die geschäftlichen Ziele in jeder Projektphase konsequent verfolgt wurden. Die Realisierung des Portals erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen mehreren Reply-Unternehmen, die jeweils spezifische Rollen innerhalb der Gesamtlösung einnahmen. Sagepath Reply leitete das Produktdesign, die Lösungsarchitektur, die Qualitätssicherung sowie die Implementierung und entwickelte das benutzerdefinierte Frontend mit ReactJS und Kendo UI, um eine hohe Performance, schnelle Reaktionszeiten und ein konsistentes Nutzererlebnis zu gewährleisten. Cluster Reply verantwortete die Architektur, die Workflow-Konzeption, die individuelle Entwicklung sowie die Integration in Microsoft Dynamics CRM – ein geschäftskritisches System für Echtzeit-Updates zu Supportanfragen, Reklamationen und neuen Bestellungen. Concept Reply übernahm die Testautomatisierung und überführte manuelle Testskripte in automatisierte Testressourcen, die nun über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg nachhaltig genutzt werden können.
DIE ERGEBNISSE
Spürbare Verbesserungen bei Prozessgeschwindigkeit und Benutzererfahrung
Das neue Portal ermöglichte unmittelbare Verbesserungen in den Recyclingbetrieben von Georgia-Pacific, indem es manuelle Abläufe durch optimierte, datengestützte Prozesse ersetzte:
Georgia-Pacific und seine Tochtergesellschaften zählen weltweit zu den führenden Herstellern und Anbietern von Toilettenpapier, Papierhandtüchern, Servietten, Geschirr, papierbasierten Verpackungen, Zellstoff, Spezialfasern sowie Bauprodukten. Das Unternehmen betreibt über 150 Standorte, beschäftigt direkt rund 30.000 Mitarbeiter und schafft indirekt mehr als 89.000 weitere Arbeitsplätze.