Unternehmen planen den Einsatz von KI-Agenten – Skalierung rückt in den Fokus
Reply [EXM, STAR: REY] veröffentlicht die Studie „Agentic AI: Vom Copiloten zum Autopiloten“, die das Marktforschungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder unter CIOs, IT-Verantwortlichen und Fachbereichsleitern im deutschsprachigen Raum durchgeführt hat. 43 Prozent der Befragten planen bereits den Einsatz von KI-Agenten. Gleichzeitig schafft bislang nur etwa jedes vierte KI-Projekt den Sprung vom Proof of Concept in den produktiven Betrieb. Damit stellt sich für Unternehmen die Frage, wie sich Anwendungen zuverlässig in den Geschäftsalltag integrieren und auf weitere Prozesse übertragen lassen.
Mit Agentic AI wird KI für komplexe, mehrstufige Prozesse nutzbar: KI-Agenten können Aufgaben eigenständig in mehrere Schritte zerlegen, Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen und mit Unternehmensanwendungen interagieren. So können Abläufe automatisiert werden, die bislang zahlreiche manuelle Arbeitsschritte erfordern. Für den produktiven Einsatz bauen Unternehmen deshalb gezielt die technologischen und organisatorischen Grundlagen auf: 98 Prozent wollen in Datenqualität und -integration investieren, 94 Prozent in Plattformen und Werkzeuge für die KI-Entwicklung und -Orchestrierung. Auch das Thema Governance gewinnt an Bedeutung: 62 Prozent planen einen zentralen Katalog freigegebener KI-Agenten, um die Nutzung zu kontrollieren und zu steuern.
Hinter diesen Investitionen steht ein konkretes Geschäftsziel: 96 Prozent der Befragten erwarten vom Einsatz von KI-Agenten vor allem höhere Effizienz und geringere Kosten. Zugleich sehen 89 Prozent Potenzial bei der Modernisierung von Altsystemen. KI-Agenten können dabei bestehende Anwendungen analysieren und dokumentieren und so Wissen erschließen, das für Wartung und Weiterentwicklung benötigt wird.
Wie unterschiedlich sich agentenbasierte KI in der Praxis einsetzen und skalieren lässt, zeigen zwei Kundenprojekte von Reply. Bei Audi unterstützt ein gemeinsam mit Comsysto Reply entwickeltes Multi-Agenten-System die Softwareentwicklung der zentralen B2B-Gebrauchtwagenplattform – von der Anforderungsanalyse über die Codegenerierung bis hin zur Qualitätssicherung. Siemens Healthineers hat gemeinsam mit Ki Reply und Data Reply die Agent Factory „Cerebra“ entwickelt. Sie standardisiert und beschleunigt die Entwicklung spezialisierter KI-Agenten.
Filippo Rizzante, CTO von Reply, kommentiert: „Die entscheidende Phase beginnt nach dem Pilotprojekt. Für eine erfolgreiche Skalierung müssen KI-Agenten den spezifischen Geschäftskontext eines Unternehmens verstehen und sicher mit Daten, Systemen und Governance verbunden sein. Hier setzt die „Reply Model Factory“ an: Sie überführt Unternehmenswissen in maßgeschneiderte KI-Modelle und -Agenten, die sich kontrolliert in bestehende Prozesse integrieren lassen und auf weitere Anwendungsbereiche übertragbar sind. Damit schaffen wir die Grundlage, um aus einzelnen KI-Anwendungen skalierbare Prozessautomatisierung zu entwickeln.“
Die vollständige Studie „Agentic AI: Vom Copiloten zum Autopiloten“ steht hier zum Download bereit.
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