Universität Portsmouth modernisiert IT-Infrastruktur mit Fokus auf Microsoft-Technologien
Die Universität Portsmouth hat gemeinsam mit Valorem Reply eine komplexe, veraltete Legacy-Integrationsumgebung abgelöst. Durch den Wechsel auf moderne Microsoft-Integrationsdienste konnte die Hochschule ihre Projektabwicklung optimieren und gleichzeitig langfristig eigene interne Kompetenzen aufbauen.
)
Die Herausforderung
Ablösung einer kostspieligen, kaum genutzten Legacy-Integrationsplattform und fragmentierter Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Das Ziel: Entwicklungszeiten verkürzen und die IT-Landschaft konsequent an einer Microsoft-First-Digitalstrategie ausrichten.
Das Szenario
Unterstützung eines komplexen digitalen Ökosystems im Hochschulsektor
Die Universität Portsmouth gehört zu den bedeutenden Hochschulen Großbritanniens. Sie betreut 24.500 Studierende sowie 4.600 Mitarbeitende und stützt sich dabei auf mehr als 200 Anwendungen in den Bereichen Lehre, Lernen und Verwaltung. Um der gesamten Universitätsgemeinschaft reibungslose Services zu bieten, ist diese komplexe IT-Landschaft elementar auf eine funktionierende Systemintegration angewiesen.
Vor dem Start des Modernisierungsprogramms war die Integrationslandschaft der Universität jedoch stark fragmentiert: Sie war geprägt von 120 bis 130 Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, personellen Redundanzen, undokumentierten Systemen und langen Bereitstellungszyklen. Hohe Lizenzgebühren, ein akuter Fachkräftemangel für die veralteten Technologien und die mangelnde Vereinbarkeit mit der strategischen Ausrichtung auf Microsoft-Systeme machten den bisherigen Ansatz zunehmend unwirtschaftlich.
die Lösung
Eine Microsoft-fokussierte Integrationsplattform zur Stärkung der internen Entwicklungskompetenz
Die Universität entschied sich für die Integrationsdienste von Microsoft, um ihre veraltete Plattform abzulösen. In enger Zusammenarbeit mit Valorem Reply wurde eine neue Integrationsarchitektur konzipiert und implementiert, die sich nahtlos in die übergeordnete Digitalstrategie der Hochschule einfügt. Der Fokus der Lösung lag auf dem Aufbau eines soliden Architekturfundaments, der Etablierung wiederverwendbarer Muster und der Einführung eines kanonischen Datenmodells, um durchgängige Konsistenz und maximale Effizienz zu gewährleisten.
Als zentrale Integrationstechnologie wurden Azure Logic Apps implementiert. Sie vereinfachen Workflows, sichern die Skalierbarkeit und unterstützen die Entwicklung über Low-Code-Ansätze. Zudem kam der „Quick Connect“-Beschleuniger von Valorem Reply zum Einsatz: Er ermöglichte es, Basiskomponenten in kürzester Zeit aufzusetzen und dem internen Team einen schnellen Wissenstransfer sowie eine steile Lernkurve zu garantieren.
Der Ansatz
Mensch im Mittelpunkt: Transformation durch Partnerschaft und agile Projektabwicklung
Die Umsetzung folgte einem partnerschaftlichen Modell, bei dem gemischte Teams aus Universitätsmitarbeitenden und Spezialisten von Valorem Reply Hand in Hand arbeiteten. Zu Beginn schauten die Entwickler der Universität den Ingenieuren von Valorem Reply über die Schulter (Job-Shadowing). Mit wachsendem Know-how und steigendem Vertrauen übernahmen sie schrittweise immer mehr Eigenverantwortung.
Agile Methoden, CI/CD-Pipelines und automatisierte Tests wurden in einem Team etabliert, das zuvor noch keinerlei Erfahrung mit agilen Arbeitsweisen hatte. Der nachhaltige Wissenstransfer gelang durch einen praxisnahen „Learning by Doing“-Ansatz, der durch gezielte Praxisaufgaben und eine kontinuierliche Zusammenarbeit gestützt wurde. Neben der Einführung neuer Technologien und Prozesse erforderte das Programm somit auch einen tiefgreifenden kulturellen Wandel.
Die Technologie dahinter
Microsoft-Integrationsdienste als skalierbares Fundament
Die neue Integrationsplattform basiert vollständig auf den Microsoft Azure Integration Services, wobei Azure Logic Apps als primäres Entwicklungswerkzeug dienen. Die gesamte Architektur ist konsequent auf Wiederverwendbarkeit, Effizienz und ein einfaches Monitoring ausgelegt. Ein großer wirtschaftlicher Vorteil: Starre, feste Lizenzgebühren wurden durch ein flexibles, verbrauchsbasiertes Preismodell abgelöst.
Flankiert wird die Plattform von automatisierten Tests, CI/CD-Pipelines sowie standardisierten Prozessen für das Monitoring und die Fehlerbehandlung. Diese Komponenten bilden die Basis für eine zuverlässige, durchgängige Bereitstellung und eine langfristig effiziente Wartung der Systeme.
Das ERGEBNIS
Geringere Komplexität und schnellere Bereitstellung
Das Programm läuft zwar noch, doch die Universität Portsmouth verzeichnet bereits jetzt messbare Erfolge: Die Entwicklungszyklen wurden deutlich verkürzt, das interne Team hat massiv an technologischem Know-how gewonnen und die gesamte Systemarchitektur wurde spürbar vereinfacht.
Universität Portsmouth
Die Universität Portsmouth gehört zu den führenden Hochschulen Großbritanniens und zählt über 24.500 Studierende sowie 4.600 Mitarbeitende. Der gesamte Lehr-, Forschungs- und Verwaltungsbetrieb der Universität stützt sich auf eine hochkomplexe digitale Anwendungslandschaft.
Valorem Reply, ein Unternehmen der Reply Gruppe, ist als Microsoft Cloud Solutions Partner auf cloudnative Integrationen, Datenplattformen und intelligente Unternehmenslösungen spezialisiert. Das Unternehmen unterstützt Organisationen dabei, ihre IT-Plattformen zu modernisieren und gleichzeitig nachhaltiges internes Know-how aufzubauen.