Case Study

Auf dem Weg zur digitalen Barrierefreiheit

Verbesserung der Zugänglichkeit digitaler Kanäle für eine führende europäische Bank, um die globalen Standards zu erfüllen, die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern und die Barrierefreiheit zu fördern.

#Analysis and Assessment
#Digital Accessibility
#Design

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die Herausforderung

Die Barrierefreiheit digitaler Kanäle verbessern, um die WCAG-Standards zu erfüllen und eine hohe Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten.

Das SZENARIO

Ein inklusives digitales Erlebnis schaffen

In den letzten Jahren sind neue gesetzliche Bestimmungen in Kraft getreten, die Unternehmen dazu verpflichten, die Zugänglichkeit ihrer digitalen Plattformen für alle Nutzer zu gewährleisten. Und so haben viele Unternehmen ihre Online-Angebote an die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) angepasst, um einerseits die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten und andererseits die Benutzerfreundlichkeit für alle Nutzer zu verbessern.

Aus dem gleichen Grund hat eine führende europäische Bank eine strategische Initiative gestartet, um die Zugänglichkeit ihrer digitalen Schnittstellen, einschließlich der Website, der mobilen Plattformen und der internen Kommunikationskanäle, zu verbessern. Durch die Zusammenarbeit mit den Spezialisten von Reply wollte die Bank eine kohärente und integrative digitale Umgebung sowohl für ihre Kunden als auch für ihre Mitarbeiter schaffen.

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die Lösung

Ein ganzheitlicher Ansatz für digitale Barrierefreiheit

Die Verbesserung der digitalen Zugänglichkeit erforderte einen ganzheitlichen Ansatz, der durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Teams von Reply verwirklicht wurde.

Concept Reply widmete sich der detaillierten Evaluierung, einschließlich User Acceptance Testing (UAT) und Gap-Analyse. Unsere Experten konnten dank einer auf generativer KI basierenden Accessibility-Testing-Lösung, der engen Zusammenarbeit mit den internen Disability-Management-Strukturen des Kunden und die Berücksichtigung von echten Nutzern die relevanten Hindernisse für die Barrierefreiheit identifizieren.

Bitmama Reply übernahm federführend das Design und nutzte sein Fachwissen im Bereich Barrierefreiheit, um ein benutzerfreundliches und integratives Design zu gewährleisten.

In der Zwischenzeit setzte Technology Reply sein Know-how in der Front-End-Entwicklung ein, um diese inklusiven Designprinzipien effektiv umzusetzen. Mit dieser ganzheitlichen Strategie wurde nicht nur der unmittelbare Handlungsbedarf für die Einhaltung der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) erfüllt, sondern gleichzeitig eine Grundlage für laufende Verbesserungen geschaffen, die auch neue Kanäle und Portale innerhalb der Bank berücksichtigt.

Die WICHTIGEn EINSATZBEREICHE

Hürden bei der Barrierefreiheit überwinden

Während des gesamten Projekts stieß das Team auf eine Vielzahl von Problemen im Zusammenhang mit der Barrierefreiheit, die den Bedarf an umfassenden Verbesserungen auf allen digitalen Plattformen deutlich machten. Beispiele für diese Herausforderungen waren:

Responsivität

Der Schwerpunkt lag auf der Erweiterung der Kompatibilität mit einer größeren Anzahl von Geräten, der Vereinfachung der UI/UX-Navigation und der Anpassung der Arbeitsabläufe, um ein nahtloses Erlebnis auf jedem Gerät zu gewährleisten.

Farbe und Kontrast

Es wurden Anpassungen vorgenommen, um Nutzer mit Sehbehinderungen zu unterstützen und sicherzustellen, dass alle Nutzer Text und grafische Elemente durch verbesserte Farbschemata und Kontrastverhältnisse leicht erkennen können.

Navigation mit der Tastatur

Die Verbesserungen ermöglichen eine reibungslose Navigation sowohl mit der Tastatur als auch mit dem Cursor und beseitigen damit Barrieren, die bisher den Zugang für Nutzer, die keine Maus verwenden können, eingeschränkt haben.

Kompatibilität mit assistiven Technologien

Zudem wurden die Kompatibilität mit Hilfsmitteln, insbesondere mit Bildschirmlesegeräten, erhöht. Durch die Optimierung der Funktionalität und die Integration von ARIA-Attributen (Accessible Rich Internet Applications) für eine übersichtlichere Webstruktur haben diese Änderungen die Zugänglichkeit deutlich verbessert.

DIE ERGEBNISSE

Ein zugänglicheres und inklusiveres digitales Erlebnis

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Erweiterte Reichweite

Die Nutzerbasis wurde erheblich erweitert, indem digitale Kanäle für Menschen mit verschiedenen visuellen oder motorischen Beeinträchtigungen zugänglich gemacht wurden.

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Verbesserte Bedienbarkeit

Verbesserte Navigation, Farbkontrast, Schriftgröße und Abstände machen das Erlebnis für alle Kunden benutzerfreundlicher.

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Basis für kontinuierliche Verbesserung

Zudem wurde ein kontinuierlichen Prozess zur Überwachung, Bewertung und Verbesserung der digitalen Barrierefreiheit etabliert, um sicherzustellen, dass sich die Dienste an die Bedürfnisse der Nutzer und den technologischen Fortschritt anpassen.

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Positiver ESG-Effekt

Die Verbesserung der Barrierefreiheit unterstreicht das Bekenntnis zur sozialen Verantwortung und trägt damit erheblich zu den Zielen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) bei.

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Steigerung des Bewusstseins für Barrierefreiheit

Die Redakteure wurden durch spezielle Workshops für das Thema sensibilisiert. Gleichzeitig wurden Dokumente entwickelt, die als Leifaden für die Entwicklungs-, Design- und Content-Teams bei neuen Projekten dienen.